FCA - Hamburger SV, der Vorbericht
5.5.2012 von admin.
Welch ein tolles Gefühl! 34. Spieltag, Abstiegs- und Relegationsrang hinter uns, egal wie das Saisonabschlussfinale gegen den HSV läuft. FCA-Fußball-Herz was willst Du mehr? Ich persönlich nichts, mich stören nicht einmal die atmosphärischen Gewitter, die derzeit aus dunklen Wolken über der Geschäftsstelle niedergehen. Das sind Scheingefechte, von Emotionen getragen und von Protagonisten erfunden und am Leben gehalten, die nicht bereit sind, hinter die Kulissen zu schauen, nüchtern zu analysieren und unter Berücksichtigung aller Einzelfaktoren die Entscheidungen in die Wege zu leiten, die ein dauerhaftes Überleben unseres FC Augsburg in den lukrativen Regionen des Profifußballs ermöglichen. Man darf diesen – nennen wir sie mal Sozialromantiker – Leuten auch nicht böse sein. Sie wissen einfach zu wenig von dem, was nicht an der Öffentlichkeit durchgekaut wird und genau dieser Umstand ist die Voraussetzung für erfolgreiche Arbeit auf Dauer, also Nachhaltigkeit. Es ist auch beim besten Willen nicht redlich, aufgrund der Tatsache, dass wir in vorletzter Sekunde den Kopf aus der Schlinge zogen und mit einem blauen Auge davongekommen sind, jetzt alles von Anfang an gutzureden. In mehreren einschlägigen Foren werden die Personen, die es wagen, auch die gemachten Fehler anzusprechen, verteufelt – mir ist konstruktiv Kritik allemal lieber als unreflektierte Lobhudelei.
Wer’s nicht kapieren will: Ich will hier nichts schlechtmachen und finde, die Saison ist alles in allem super gelaufen. Ich wünsch’ mir die Krönung in Form eines Heimsiegs gegen den Dino Hamburger SV, einen meiner Lieblingsvereine aus den verschiedensten Gründen, wie ich zugebe, dem ich den Klassenverbleib wirklich gönne aber so gerne noch eins verpassen würde – es täte ja fast nicht weh.

Borussia Mönchengladbach - FCA, der Vorbericht
27.4.2012 von admin.
Showdown-Zeit in der Fußball-Bundesliga – und der FCA ist mehr als gut dabei. Direktabstieg gebannt, legt man halbwegs realistische Maßstäbe an und darüber hinaus mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch den Platz oberhalb des Relegationsplatzes fest im Blick. Da kann man weiß Gott nicht meckern. Dazu kommt noch, dass man es wirklich geschafft hat, sich einen Namen im Reigen der Großen zu machen. Wir alle haben noch die Anfänge vor Augen, als wir die Rolle des mitleidig belächelten Sofort-Wieder-Absteigers zugeschanzt bekamen, wobei man schon sagen muss, dass wir durchaus auch selbst mit an dieser Legende gestrickt haben. Alles Taktik? Ich glaube nein. Es hat ein Prozess stattgefunden, die Dinge mussten sich entwickeln, alle Beteiligten dazulernen und sich erst einmal selbst über ihre Situation klar werden, ankommen in der Liga, wie es so schön heißt. Das ist gelungen; das neue Selbstbewusstsein spricht Bände und drückt aus, was wir uns alle wünschen: Jetzt heißt es dran bleiben, oder, mit Pop-Poesie ausgedrückt, man ist gekommen um zu bleiben. Da käme ein Auswärtserfolg beim Uefa-Cup-Aspiranten – eine ähnliche Überraschung wie unser bisheriges Abschneiden – gerade recht. Tolle Vorstellung, wenn es uns gelänge, uns mit zwei Paukenschlägen, schließlich sollen sich auch die HSV-Anhänger an einem spannenden Ende erfreuen, aus der Saison zu verabschieden und dies im gesicherten unteren Mittelfeld. Ich glaub’s jetzt einfach mal…

FCA - FC Schalke 04, der Vorbericht
16.4.2012 von admin.
Da ist uns also endlich einmal ein Coup gelungen in Wolfsburg. Diesmal keine Lobhudelei, um tröstend vor der Null-Punkte-Ausbeute abzulenken, nein: Neidvoller Vorwurf, dreckiger Sieg, unverdienter Erfolg, Dusel, Torwart in Überform und so weiter und so fort. Schön, kann ich da nur sagen, mit allem kann ich super leben. Die Situation hat sich leicht entspannt am Tabellenende, gar nicht daran zu denken, würde ein Spiel nur 85 Minuten dauern ….. . Doch, aller aufkeimenden Hoffnung zum Trotz, die Konstellation ist trügerisch; es fehlen definitiv vier Punkte bis zum sicheren Nicht-Direkt-Abstieg, deren fünf bis zum sicheren Nicht-abstiegsplatz, worst case mit 9 Punkten aus allen Spielen für die Kölner und die Hertha angenommen. Wenn schon Spekulation, dann defensiv; aber es gibt auch einen kleinen Vorteil: Schalke macht einen Sonntagsausflug zu uns. Da werden die Heimspiele der Berliner gegen Kaiserslautern und der Kölner gegen Stuttgart bereits Geschichte sein. Und, falls der nicht ganz unwahrscheinliche Fall einträte und bei diesen Begegnungen die Gäste alle Punkte entführten, sind 30.660 Zuschauer minus Auswärtsfans aus Schalke plus 11 Spieler aus der Anfangsformation und was so auf der Bank Platz nehmen darf aufgerufen, alles zu geben für einen Sieg des FCA – er wäre dann praktisch gleichbedeutend mit dem sicheren Verbleib in der Beletage. Die Aussichten waren schon mal schlechter kann man da nur sagen!

VfL Wolfsburg - FCA, der Vorbericht
13.4.2012 von admin.
Hätten wir die Effektivität, die der VfB letzten Dienstag an den Tag legte, wir befänden uns längst im gesicherten Mittelfeld. Hätten wir die Qualität, die unser kommender Gegner aus der Retorten-Auto-Stadt auf dem Papier stehen hat, gälte das Gleiche. So schielen wir besorgt auf die Anzeigetafeln, lauschen den Berichten von den Spielen der Mitabstiegskandidaten und können nur hoffen. Wie hat man so schön formuliert in diversen Kreisen: Wir haben alles selbst in der Hand. Grau mein Freund, ist alle Theorie; natürlich ist alles möglich, Abstieg, Relegation, sicherer Verbleib. Die Konstellation lügt nicht, sie sagt dem halbwegs Objektiven, dass wir eine Menge Glück brauchen werden in den nächsten 4 Wochen. Ich weiß ich wiederhole mich: Glück hat der Tüchtige – und Tüchtigkeit ist das letzte, was man unserer Truppe absprechen kann. Also doch, so gesehen besteht Grund zur Hoffnung und zur Zuversicht. Eng wird es allemal, aber das war eigentlich schon unmittelbar nach dem Aufstieg klar.

FCA - VfB Stuttgart, der Vorbericht
10.4.2012 von admin.
Man macht sich so seinen Gedanken, wie geht man es an, dieses Statement im Vorfeld des Spiels gegen den VfB. Ich halte es jetzt einfach einmal mit der Realität. Das heißt: Wir können uns nichts, aber auch wirklich gar nichts, für die respektvolle Reputation, die uns das knappe Ergebnis in München und die Art und Weise wie es zustand kam, kaufen. Uns fehlen Punkte. Nicht aus dem Bayern-Spiel. Sie fehlen aus den Begegnungen gegen Freiburg, Lautern, Nürnberg, Bremen angesichts der Besetzung, die Thomas Schaaf gegen uns aufbieten konnte, und, und, und. Vor zwei Monaten wäre der württembergische Nachbar noch ein Kandidat zum Punkteabliefern gewesen; das ist anders derzeit. Die Stuttgarter spielen um einen internationalen Startplatz und werden keinen Spaß verstehen, von ihrer aktuellen Form brauchen wir erst gar nicht zu reden. Es wird ganz großer Anstrengungen bedürfen, dem “Schwaben”-Express Paroli zu bieten, aber - da beißt die Maus keinen Faden ab - wir brauchen diese drei Punkte. Glück auf, FCA; die Fans werden ihr Bestes geben, davon bin ich überzeugt. Die Mannschaft sicher auch, und das wird auch nötig sein. Lob haben wir genug eingeheimst, was wir jetzt dringender denn je benötigen sind Punkte! Und wo sollen wir die holen, wenn nicht zu Hause in der Festung auf dem Lechfeld.

FC Bayern München - FCA, der Vorbericht
4.4.2012 von admin.
Das war schon großer Sport im Heimspiel gegen Köln, vor allem, wie man zurückkam nach der kann-man-so-und-so-sehen-Einlage eines deutschen Nationalspielers, der im Verein selten an seine zugegebenermaßen bemerkenswerten Leistungen im Nationalteam anschließen kann. Objektiv gesehen haben wir Köln dominiert, wobei man allerdings die Leistung der Domstädter als ziemlich unterirdisch bezeichnen muss. Aber wie auch immer, diese drei Punkte waren überlebenswichtig und jetzt genügt ein Blick auf das Restprogramm um festzustellen: Das wird teuflisch knapp. Bei den Teufeln selbst kann getrost für Liga 2 geplant werden. Bei uns steht zu befürchten, dass sich die teils unglücklichen, teils aber auch indiskutablen Leistungen anfangs der Hin- und Rückrunde gegen jene Teams rächen werden, die mit uns zusammen das untere Tabellendrittel zieren. Wenn das mal gutgeht! Es wäre jammerschade nach den zuletzt abgerufenen Leistungen, hätten die Fehler zu Beginn der Hin- und Rückrunde dazu geführt, dass die guten und sehr guten Ergebnisse gegen Teams aus der oberen Tabellenregion Makulatur werden. Wenn man nur auf sich selbst schaut und sonst alles außer acht lässt ist zu konstatieren: Mit drei Siegen bleibt man sicher erstklassig, bezieht man die anderen Abstiegskandidaten mit ein, dürften 6 bis sieben Punkte zum sicheren Klassenerhalt reichen. So weit, so gut. Hier sind die Gegner: Bayern (A), Stuttgart (H), Wolfsburg (A), Schalke (H), Mönchengladbach (A), Hamburg (H). Viel Glück, FCA, du wirst es brauchen!

FCA - 1.FC Köln, der Vorbericht
30.3.2012 von admin.
Das war knapp in Bremen. Irgendwie war der Wurm drin, nimmt man die kürzlich erst vollbrachten Höhenflüge zum Maßstab.Diese Bremer No-name-Nachwuchstruppe, der man im übrigen Respekt zollen muss für ihre Leistung, wäre zu schlagen gewesen. Das haben wir in Halbzeit eins versäumt. Am Schluss war dann das so oft vermisste Glück aber so etwas von auf unserer Seite – Schwamm drüber. Köln heißt der Gegner am Samstag und ein Blick auf die Tabelle reicht, um wieder einmal die Bedeutung des Spiels deutlich zu machen. Irgendwie kriecht ein mulmiges Gefühl hoch, weil wir es im Laufe der bisherigen Saison regelmäßig geschafft haben, in solchen Begegnungen den kleinen psychologischen Vorteil, den wir uns bis dahin erarbeitet hatten, wieder zu verlieren. Viel zu viele Punkte haben wir bislang gegen die Teams, die mit uns den Süden der Tabelle bilden, liegen lassen. Das muss sich ändern gegen Köln, weil sonst diese mehr als komfortable Ausgangssituation flöten ginge, die da lautet: Wir haben alles selbst in der Hand. Welch tolle Vorstellung! Noch 7 Spiele ist die Saison lang und wir brauchen noch etwa 9 Punkte, um die Liga zu halten – wenn das kein Motivation ist! Alles auf Sieg, Köln überholen, einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen kann die Parole nur lauten.

SV Werder Bremen - FCA, der Vorbericht
22.3.2012 von admin.
Bremen ruft. Zum Kicken und zum Feiern. Rück-Spiel und Re-Call in einem. Das zeigt: Der FC Augsburg und seine Anhänger, das ist mehr als man einem gemeinen Aufsteiger zutraut. Am Beispiel Bremen zeigt sich recht deutlich: Bei uns ist ein Aufwärtstrend zu verspüren. Wie anders sollten die Ergebnisse und die Wertschätzung, die mit ihnen einhergehen, interpretiert werden. 1975 im Pokal in Bremen ein 2:2, im Rückspiel eine 1:3-Niederlage; 2010 noch chancenlos beim 0:2-Pokalaus in der Hansestadt, im Heimspiel der Saison 2011/12 den Werderanern ein Unentschieden abgerungen und jetzt vielleicht drauf und dran, auch an der Weser zu punkten oder gar zu gewinnen? Es wäre der erste Sieg überhaupt. Was das Feiern betrifft, wurde bereits gepunktet. Die Revancheveranstaltung zum Augsburg-Calling ist ein weiterer Hinweis: Wir sind nicht irgendwer. Wir werden in weiten Kreisen der Liga als Bereicherung gesehen; „General“ Seckler und seine Mitstreiter haben großen Anteil an dieser wichtigen positiven Außendarstellung des FCA und seiner Fans. Für die Mannschaft stehen die Vorzeichen, eine Überraschung in Bremen zu schaffen nicht so schlecht dank der Ausfallmisere der Schaaf-Elf, aber auch aufgrund der Euphorie, die sich nach den zuletzt gezeigten Leistungen gegen Dortmund und Mainz breitmacht. Nur nicht überheblich werden, möchte man dem Team zurufen – ein, zwei Erfolgserlebnisse in der Fremde und die wiedergewonnene Heimstärke konservieren und der Klassenerhalt ist zum Greifen nah. Schöne Aussichten, vorläufig zumindest.

FCA - FSV Mainz 05, der Vorbericht
15.3.2012 von admin.
Man muss das Dortmund-Spiel überhaupt nicht kleinreden, irgendein Haar in der Suppe suchen, Zufälle bemühen oder sich in Rasenbeschaffenheitstheorien flüchten: Das war einfach nur gut von unserer Truppe. Da hat jeder, der auf dem Feld war, seine Aufgabe super erfüllt und derjenige, welcher sie in dieser Formation dorthin geschickt hatte, hat ebenfalls keine Fehler gemacht. Deshalb sind wir jetzt, wie es so schön heißt, angekommen in der Liga, weil wir nämlich unsere Stärken abrufen. Deshalb tut es auch weh, dass wir bisher so häufig unter Wert geschlagen wurden; es spricht einiges dafür, dass das nicht so gewesen wäre, hätten wir schon früher die gleiche Taktik angewandt. Aber noch ist nichts verloren, auch wenn es schwer wird. Thomas Tuchel wird mit seiner Mainzer Truppe nach dem für uns mehr als glücklichen Ergebnis aus der Vorrunde alle Register ziehen, um nicht mit einer Negativbilanz aus den Begegnungen gegen uns zu gehen. Und er hat mit Zidan den zweifelsohne erfolgreichsten Wintertransfer in seinen Reihen. Das muss kein Nachteil für uns sein, weil es der Ansatzpunkt schlechthin ist, die Mainzer in die Schranken zu weisen, indem man ihren Schlüsselspieler aus dem Spiel nimmt. Und darin, scheint mir, haben wir eine gewisse Erfahrung gesammelt und – zumindest in der Partie gegen den Meister – diese auch höchst erfolgreich umgesetzt. Also, warum abweichen von einer Taktik, die sich als zielführend erwiesen hat?

FCA - Borussia Dortmund, der Vorbericht
8.3.2012 von admin.
Feine Sache – der locker-flockige Vorbericht zum leichtesten Spiel der Saison! So schaut’s nämlich aus, nach dem Punktgewinn in Hannover sowieso. Kein Mensch erwartet im Ernst, dass wir Klopps Jungs aus der Arena prügeln. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden wir um keinen Punkt besser, dafür um eine Erfahrung reicher aus der Partie gegen den Tabellenführer kommen. Es ist schon ein wenig überraschend, wie souverän die Gelb-Schwarzen vermeintliche personelle Schwächungen wegstecken, während die andere Millionentruppe von der Isar-Furt ein ums andere Mal strauchelt. Ja, genau: Die andere Millionentruppe – denn, gemessen an der Vergangenheit, dank seit geraumer Zeit sehr solider Vereinsführung dort ist das Ensemble aus dem Ruhrpott alles Andere als ein Billigheimer und mit unserer Studententruppe nun schon mal überhaupt nicht vergleichbar. Also kann die Devise nur lauten, den Auftritt zur Prime-Time zu genießen und hoffen, dass wir nach Hannover noch einmal einen excellenten, nach Möglichkeit auch 90 Minuten andauernden, Fußballtag erwischen und der Gegner das tut, was alle unsere Gegner tun und nicht zugeben: Uns gnadenlos unterschätzt. Dann, ja dann würden die Champagnerkorken knallen – an der Isar!
